Wir, der Ortsverein SPD Würzburg-Frauenland/Sanderau, wollen unseren Stadtteil lebendig, sozial und zukunftsorientiert gestalten. Unser Ziel ist es, Lebensqualität, Gemeinschaft und Chancengerechtigkeit für alle, die dort wohnen, zu sichern und auszubauen, von Familien über Studierende und Auszubildende bis hin zur älteren Generation. Wir setzen dabi auf bezahlbares Wohnen, gut-organisierte Mobilität, funktionierende Nahversorgung und eine starke Nachbarschaft. Mit diesem Programm laden wir alle ein, gemeinsam mitzugestalten.
Unser Ziel ist es, öffentliche Plätze und Räume im Stadtteil zu lebendigen Zentren für Begegnung, Kultur und Austausch zu machen.
Wir wollen öffentliche Plätze und Räume im Stadtteil aktiv beleben. Plätze wie der Wittelsbacherplatz, Sanderrasen, der Platz am Ehehaltenhaus, die Grünanlage bei der Klara-Oppenheimer-Schule sowie weitere zentral gelegene Grünanlagen und Treffpunkte sollen durch Veranstaltungen, Märkte, Begegnungstreffs und Kulturangebote zum sozialen Mittelpunkt werden. So stärken wir das Gemeinschaftsgefühl und bieten Raum für Austausch — für Jung und Alt.
Der Campus und die Einrichtungen am Hubland, sowie Treff- und Kulturorte wie das HUB 13 (für Soziales, Kultur, Bildung und Sport) sollen nicht nur barrierefrei und sein, wir wünschen uns, dass sie auch für alle offen und nutzbar sind, als sogenannte dritte Orte: Treff- und Begegnungspunkte ohne Verzehrzwang. Wir unterstützen niedrigschwellige Angebote durch offene Räume für Lernen, Musik, Gruppenarbeit und Austausch. Damit alle, unabhängig von Herkunft, Alter oder Lebenslage und Geldbeutel, mitmachen und mitgestalten können.
Mobilität und schnelle Erreichbarkeit sind für uns Grundvoraussetzung für Lebensqualität: Wir setzen uns dafür ein, dass der Öffentliche Nahverkehr besser ausgebaut und neue Linien — etwa eine mögliche „Linie 6“ — so zügig wie irgend möglich geplant und umgesetzt werden. Gerade das Hubland als neuer großer Stadtteil - aber auch die Keesburg, Teile des Frauenlands und der Sanderau - brauchen auch entsprechende Infrastruktur, damit die Menschen dort wirklich gut leben können. Dazu gehören nicht nur Einkaufsmöglichkeiten, sondern die Anbindung an den ÖPNV und wohnortnahe Einrichtungen des täglichen Bedarfs.
Die Sanderau hat bereits ein Quartiersmanagement. Für das Frauenland steht das noch auch. Unser Ziel ist für alle Stadtteile ein lebendiges Quartier zu werden, mit starker Gemeinschaft und Solidarität. Wir fördern und unterstützen Angebote wie Familienstützpunkte und Bürgerwerkstätten. Dort entsteht Austausch, Unterstützung und Vernetzung in der Nachbarschaft. Ein starkes Viertel heißt: füreinander da sein, Gemeinschaft leben und gemeinsame Anliegen selbst mitgestalten.
Wir stehen für bezahlbaren, familien- und generationengerechten Wohnraum — und sehen eine besondere Verantwortung der städtischen Wohnungsgenossenschaften. Es braucht och viel mehr Sozialwohnungen sowie barrierearme, familienfreundliche Wohnungen im Stadtteil an. Wir wollen weiterhin auf sozialen Wohnungsbau, genossenschaftliches Wohnen, familiengerechte Grundrisse und gute Versorgung im Wohnumfeld drängen. Unser Anspruch: Wohnen darf kein Luxus sein — insbesondere nicht für Familien, die ältere Generation oder Menschen mit kleinerem Einkommen.
Wohnstraßen sollten auch Wohnstraßen bleiben und nicht vorwiegend als Parkraum - mit entsprechendem Suchverkehr - und für Schleichverkehr zweckentfremdet werden. Mehr Bäume, auch in kleineren Straßen - würden die Wohnqualität zusätzlich aufwerten.